Geschichte
Die Geschichte von Givision
Givision hat seine Türen anfangs März 2001 geöffnet. Das gewählte Logo sollte die Idee des „Offenseins“ repräsentieren.
Ziel war und ist es, radiologische Untersuchungen für die Bevölkerung von Freiburg so angenehm wie möglich zu machen.
Neben freundlichem Empfang, verständnisvollem Führen durch die Untersuchung und diagnostischer Professionalität legten wir zusätzlich Wert auf folgende Punkte:
- Das Magnetresonanzgerät sollte ein offenes System sein, um die Untersuchung möglichst angst- und stressfrei zu gestalten
- Zweisprachigkeit im Institut, um der Zweisprachigkeit des Kantons gerecht zu werden und mit den Patienten möglichst in ihrer Muttersprache zu sprechen
- Periphere Lage, um der heutzutage meist mobilen Gesellschaft den Zugang zum Institut ausserhalb der verkehrsreichen Stadt und ohne Parkplatzprobleme zu ermöglichen
Der Start von Givision begann mit einer sehr kleinen Equipe, die jedoch schon das ganze Spektrum an gängiger Bildgebung anbot: Konventionelle Radiographie (CR), Mammographie, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRI) und Szintigraphie.
Um die grosse Nachfrage an Untersuchungen bewältigen zu können, musste zwei Jahre später ein zweites MR Gerät angeschafft werden – ebenfalls ein offenes. Diese Geräte gestalten die Untersuchung deutlich angenehmer. Für Kinder, Übergewichtige und alle Patienten, welche eine Untersuchung in den herkömmliche Tunnelsystemen nicht tolerieren, stellen die offenen Geräte eine erhebliche Erleichterung dar.
Seit seiner Eröffnung ist das Institut ständig gewachsen und wurde an weiteren Orten tätig:
Spital des Sensebezirks in Tafers (2002), Spital Jules Daler (2003) in Freiburg und Givision-Bulle in Bulle (2005). Selbstverständlich, dass auch die Belegschaft von Givision grösser wurde:
- Dr. Nour-Eddine Lebtahi, vormals Chefarzt im CHUV gehörte neben meiner Person zur Gründungsequipe von Givision. Er ist der verantwortliche Arzt der Nuklearmedizin, die dem Institut angeschlossen ist. Er genoss seine Ausbildung in Frankreich, wo die Nuklearmedizin eine hohen Stellenwert und einen fachlich exzellenten Standard besitzt. Alle gängigen szintigraphischen Untersuchungen können bei uns durchgeführt werden.
- Dr. Jürg Scheidegger, vormals Chefarzt Radiologie im Spital Bern Tiefenau, stiess im Januar 2002 zu Givision. Er besitzt eine langjährige Erfahrung im Umgang mit offenen MRI Geräten und ist zusätzlich für die Radiologie im Spital des Sensebezirks verantwortlich.
- Dr. Aissa Boudrama, vormals Leitender Arzt im Kantonsspital Fribourg stiess im Januar 2003 zu uns. Sein Schwergewicht besteht heute in minimal invasiven therapeutischen Interventionen von Bandscheibenproblemen und der kardio-vaskulären MR an unserem Standort in Bulle.
- Dr. Mauro Pugnale, vormals Chefarzt Radiologie im Spital Yverdon, startete bei uns im März 2003 als Teilzeitbeschäftigter und stellt Givision seit Januar 2005 sein Können vollzeitlich zur Verfügung, nachdem er temporär als Chefarzt ad interim im Spital des Südens in Riaz tätig war. Seine Spezialität sind die Gynäkolgische Radiologie mit ihrer vielfältigen Pathologie und psychologischen Komplexität. Unter anderem arbeitet er massgeblich am Ausbau der Senologischen Radiologie des Spitals Jules Daler.
- Dr. Colette Bounameaux, vormals Chefärztin Radiologie im Spital Délémont arbeitet seit Februar 2004 bei uns. Als weitere zweisprachige Ärztin stellt sie zusammen mit Dr. J. Scheidegger die Radiologie im Spital des Sensebezirks sicher und weiterhin ihre Dienste im Institut in Givisiez mit femininem Touch zur Verfügung. Givision profitiert von ihrer langjährigen Erfahrung in allgemeiner Radiologie.
- Dr. Ridha Rezig, der bisher letzte zu uns gestossene Radiologe, war vormals während 2 Jahren Leitender Arzt im Spital des Südens in Riaz. Er hat sich entschlossen, seine Tätigkeit vom Spital in den nicht minder anspruchsvollen privaten Sektor zu verlagern. Sein beruflicher Werdegang qualifiziert ihn als Radiologe mit breitem Wissensspektrum.
Ein radiologisches Institut steht und fällt nicht nur durch die Ärzte. Eine Vielzahl technischer, organisatorischer und administrativer Aufgaben sind eine echte Herausforderung:
- Eric Fasel, vormals im Kantonsspital Freiburg, ist unser Leitender Medizinisch Technischer Assistent (MTRA). Er ist die Person, die alle kleinen wichtigen Dinge kennt, die den Betrieb rund laufen lassen, immer zur Stelle ist, wenn es brennt und mit viel Können seine Equipe der MTRA führt.
- Marc Gumy, langjährig erfahrener Buchhalter, steuert als Leiter Administration und Buchhaltung unser Schiff zuverlässig um alle Klippen, die in diesem Bereich auftauchen können. Ohne ihn könnten sich die Radiologen unmöglich ganz und ungestört ihrem Kerngeschäft widmen.
Ein Radiologisches Institut kann allerdings nicht existieren ohne die unermüdliche und zuverlässige Arbeit von:
- Dem Team an Empfang und Sekretariat, welches pausenlos mit Telephonen, Annahme von Terminen, Empfang von Patienten, der Niederschrift von Befunden und deren Versand jongliert ... und dies in zwei Sprachen!
- Dem Team der Fachpersonen für Medizinisch Technische Radiologie (MTRA), welche die Untersuchungen in der bestmöglichen Qualität durchführen, sich um das Wohlergehen der Patienten kümmern und alles, was sich um Dokumentation und Arivierung dreht erledigen.
- und Hr. Brügger, genannt Rico, unser geschätzter Kurier und Factotum
Nach und nach kamen zu Givisions ursprünglichem Institut in Givisiez weitere Standorte hinzu:
Givision ist seit Juli 2002 mandatiert, den Radiologischen Service im Spital des Sensebezirks in Tafers zu erbringen. Zudem ermöglichte Givision dem Spital Mitte 2003 die Inbetriebnahme einer CT in Tafers, der für das Spital dringend notwendig und längst überfällig war. Die Patienten wurden vorher nach Freiburg transportiert, was sowohl für schwer kranke Menschen belastend war als auch recht hohe Transportkosten verursachte. Heute erlauben das im Spital verfügbare Gerät und – im Falle einer Abwesenheit des Radiologen – eine teleradiologische Verbindung mit Givision eine sichere, zeitgerechte und fachlich einwandfreie Untersuchung der Patienten.
Ein weiteres Mandat wurde im Januar 2003 im Spital Jules Daler angenommen.
Neben der allgemeinen Bildgebung liegt das Schwergewicht in der Senologischen Radiologie, einem Schwerpunkt des Spitals. Die Untersuchung der weiblichen Brust kann verschiedene Modalitäten umfassen. Mammographie und Ultraschall, weiterhin MRI. Im Falle einer bevorstehenden Operation hilft die Markierung des Befundes den Eingriff zielgerichteter und schonender zu gestalten. Das Spital Jules Daler ist weiterhin eines der Zentren der Brustkrebsvoruntersuchung de Kantons Freiburg.
Unser neuester Standort in Bulle wurde nach einigen administrativen Schwierigkeiten im September 2005 eröffnet:
Die Hauptaufgabe desselben besteht darin, der Bevölkerung im Süden des Kantons, speziell der Region Gruyère einen Zugang zur Magnetresonanztomographie in ihrer Region zu gewährleisten. Die Gerätewahl widerspiegelt erneut die Idee von Givision – der des „offen seins“. Das Gerät mit 1.5T Feldstärke – die erste private Installation von Europa - ist das offenste in seiner Klasse. Dank seinem offenen Design lassen sich alle gängigen, aber auch spezialisierte Untersuchungen (Herz, Gefässe) stressarm durchführen. Weiterhin werden konventionelle und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.
Die Installation einer Computertomographie ist nicht vorgesehen, da das Spital des Südens schon über eine solche verfügt, wohl aber die zukünftige Inbetriebnahme eines Mammographen.
Zusammen mit dem Spital bietet Givision der Bevölkerung des Südens eine vollständige Palette modernster radiologischer Untersuchungstechnik.
Vom Start mit fünf Leuten bis heute mit über zwanzig Mitarbeitern ist es immer das Ziel von Givision gewesen, zu Besten des Patienten und mit Fürsorge beste fachliche Qualität zu gewährleisten. Dieses Ziel immer wieder zu erreichen und noch weiter auszubauen, wird immer eine Herausforderung und unser Ehrgeiz sein…
Dr. Forat Sadry
vormals Leitende Ärztin im KSF
Begründerin von Givision